Zustimmung

Es ging los – Ich saß im Zug auf dem Weg nach Darmstadt. Obwohl uns viele Leute von dem Unternehmen abgeraten hatten, versuchten wir es. Nur einer hatte etwas Optimismus verspüren lassen: Horst Oster, unser Cousin aus Rosenheim – eigentlich wollte Mama, daß er uns von der Idee abbringt; naja war keine gute Idee von Mama. Horsti ist seit ca. 20 Jahren Bergsteiger und hat schon so Späßchen wie den McKinley gemacht und diverse Berge Südamerikas bestiegen. Von ihm kam also das Statement, dass der Mont Blanc ein schöner Anfängerberg ist und wir “desse mal mache solle”. In Darmstadt hab ich noch ein bißchen Zeug gekauft und mich dann aufs Ohr gehauen.

Ansage

Nichtsahnend fuhr ich mit Deffe durch Dachau, als mein Telefon sich bedeutungsschwanger mit dem Deutschlandlied bemerkbar machte – die Frage meines Bruders war auch leicht verständlich:

-Kommste mit auf’n Mont Blanc?

-Wann?

-In 2 Wochen.

-OK.

Ich sagte also zu und begann mit dem zusammenkaufen/leihen der Ausrüstung. Dirk, Stefan, Peter und ich mailten uns dann solange zu, bis wir alles zusammen hatten und ein Treffpunkt vereinbart war. Ach ja, unsere bisherige Bergerfahrung? Null.