Der Mond ist aufgegangen …


…Die gold’nen Sternlein prangen
Am Himmel hell und klar
Der Wald steht schwarz und schweiget
Und aus den Wiesen steiget
Der weiße Nebel wunderbar

Eigentlich passt dieses “mein Geburtstag minus ca. 200 Jahre”alte Lied prima zu dem Bild,oder? Haha! Das ist aber gar nicht der Mond,sondern meine neue Lampe!

Und wie kommt die jetzt an meine Decke? Mitm Schraubendreher (hoho –sehr witzig). Ne jetzt mal ohne Jux,Dollerei und anderen Schweinereien:Ich hab heute eine kleine Deutschlandreise gemacht und neben dem Besuch vom Lampenladen in Köln auch eine kleine Baggerfahrt in Dortmund eingelegt.

Wer sagt denn dass alles einen Sinn hat was ich mache?

Ostern im Taunus

…und jedes Jahr der gleiche Käse:

Weichgenervte Froschfüßchen

Ich erzähl Dir jetzt nichts neues,wenn ich sage dass wir zumindest nicht durch unsere Kindheit verweichlicht wurden. Bei uns gab’s kein Fahrradhelm – Du bist einfach nicht hingefallen und wenn doch tut es eben weh. Antibakterielle Spülmittel gab es natürlich auch nicht – der Spülschwamm war eben eine Bazillenschleuder. Zu dem Thema geht ach schon seit einigen Jahren eine Kettenmail mit entsprechendem Inhalt rum,weshalb ich das an dieser Stelle nicht unnötig auswalzen werden. Ach ja:„wir“ sind übrigens die Menschen,die dieses Jahr mal mindestens ihren 30sten Geburtstag feiern.

Worum geht’s dann eigentlich? (Ja ich muss mal wieder ne dumme Zwischenfrage stellen,damit auch der unter 30-jährige den roten Faden nicht verliert – mach ich ja sonst auch immer) Ganz einfach:Um das Sahnehäubchen zu dem Thema.

Ich stand kürzlich um 8:15 Uhr vor der Grundschule im Holzhausenviertel und was ich da gesehen hab war zwar schon erschreckende genug (95% der Kinder werden bis vor die Schultür gefahren und immer noch gnadenlose 50% der Mamis benehmen sich so wie die Mutter von Marcus in „About a Boy“),doch daran hab ich mich dann doch schon gewöhnt. Man möchte meinen in einer guten Frankfurter Grundschule ist die Welt noch so in Ordnung,wie zu den Zeiten als wir noch Unknown Stuntman geguckt haben (gibt’s übrigens ab sofort auf DVD). Hier ist kein großer Schocker und schon gar nicht von einer Drittklässerin zu erwarten. Als sie aus dem Cayenne von Mami stieg und aus sicheren 20 Metern Entfernung war das noch nichts zu bemerken,doch dann öffnete sich die Heckklappe und heraus kam ein Trolley. Bitte? Was ist mit dem guten alten Schulranzen geworden? Hey! Generationen von Schülern sind damit gut gefahren und haben ihre gesamte Schullaufbahn bücherschleppenderweise mit so einem Kasten auf dem Rücken hinter sich gebracht!?! Das hat mir einfach einmal mehr gezeigt wie weit die Vollkaskomentalitätsgesellschaft sich schon wie in Parasit breit gemacht hat.

Grausam.

Hauptsache


…die Klappe aufreissen. Und wenn ich mal Zeit hab,dann schreib ich auch wieder was ;)

Neues aus der Bastelkiste

Der Handraspler

Wie 2006 ging’s auch 2007 wieder zu Boarderweek in væl θɔːrɛŋs,doch waren wir mit Dr. B.,Bine (summ),smillie (*freu* –Urlaub mit smille!!) und mir deutlich besser aufgestellt ;) Diesmal hatte ich mir ausserdem vorgenommen mein schönes neues Board auf den gallischen Schotterpisten nicht zu schrotten. Wir erinnern uns:letzte Saison hab ich gleich zwei “Schneebretter”so nachhaltig malträtiert,dass sie nur noch für eine Lampenschirmkonstruktion getaugt haben. Das war also heuer kein Problem,denn es lag viel mehr Schnee und das Wetter war auch erste Sahne.

Du kannst es Dir schon denken,wenn Du’s nicht sowieso schon gehört hast. Die Boards sind alle ganz geblieben,aber dafür hab ich etwas anderes kaputt gemacht …mit einem Board. Hätte mir jemand vor einem Monat gesagt,dass Schwalbenschwanzboards ein erhöhtes Verletzungsrisiko bergen,dann hätte ich sicher zugestimmt,da man damit ja schneller fahren kann. Dass die Teile allerdings auch im Stehen –oder vielmehr beim Ausrutschen nach dem Stehen saugefährlich sind,hätte ich nicht gedacht. Kurzum:Durch einen netten “Freakaccident”hab ich mir die linke Hand kaputt gemacht (Nein die Splatterbilder gibt’s hier extra nicht genausowenig wie das Video vom Unfall!). Auch wenn’s für mich damit dann drei Tage boarden weniger waren,habe ich trotzdem einen Riesenspaß gehabt:Urlaub im Schnee ist auch so prima :) und noch viel besser mit Schnitte!

Was war sonst noch? Eine besseres Appartment (Platz / Ausstattung / Leute). Eine kleine Erweiterung der Wanderfotoserie aus Zermatt (siehe unten). Und die Entdeckung eines besseren Glühweinstandes bei der Schneebar.

Schee war’s

Herr H. in Zermatt:

Dr. B. in Zermatt

und ich in væl θɔːrɛŋs:

…und natürlich noch der Link zum Fotoalbum:

Boarderweek 2007

Locked Up

Locked Up

Pfingstrosen ;)

Keiner konnte es lassen. Wirklich jeder hat wirklich das große Verlangen vor meiner Abreise verspürt es zu sagen. Alle mussten mich davor warnen. Bis auf einen:Mickey. Der hat gesagt,dass man die Frauen hier durchaus anschauen darf,aber vielmehr auch nicht. Ich soll mir das wie ein schönes Blumenbouquet vorstellen:Angucken ja,aber bloß nicht anfassen und schon gar nicht mitnehmen (Die Brasilianer sind eigentlich erzkonservativ was in dem Zusammenhang soviel bedeutet wie anfassen = heiraten …müssen)

Nun gut. So weit zur Theorie. Damit wir mal ein bisschen Praxiserfahrung sammeln,sind Marko,Daniel und ich am Samstag abend in den Blumenladen gegangen. Ja was soll ich sagen. Mickey hatte irgendwie recht als er gesagt hat,dass es da viele Blümchen gibt allerdings hat er vergessen zu sagen,dass die Teilchen eher was von Orchideen haben. Sehr exotisch,schön anzusehen,innerhalb der Gattung eine hohe Artenvielfalt. Dumm nur dass ich Orchideen gar nicht so mag. Und anfassen will ich die überhaupt nicht:Wenn ich sie nicht kaputt machen würde,dann sind sie aus Plastik. Ich freu mich also einfach,wenn ich wieder in Frankfurt in meinen Blumenladen gehen und mir meine Pfingstrosen holen kann. Die sind nämlich sicher nicht aus Plastik und stehen schon seit dem Mittelalter für Reichtum,Heilung,weibliche Schönheit und “Rose ohne Dorn“. Na guck mal einer schau >> Frauen ohne Stacheln :)


Aktueller Soundtrack:
Sollte eigentlich das hier sein –man beachte den Text,doch es ist dieser Song –Obacht! Bitte merken,denn der wird Dir ganz sicher noch einmal über den Weg laufen:Esthero –That Girl

…oder doch Winter?


So viel hin und her bei Sommer und Winter ist das gar nicht:Den zwischen Frankfurt am Main und São Paulo liegen gerade mal 10 °C. Das war’s. Regnen tut’s überall. Auch sonst liegt nicht so viel dazwischen:Das Foto da oben von meinem Wohnzimmer samt netter Dekoration hab ich von hier aus gemacht. Die schönen Wunderwerke der Technik. Vor nicht mal 10 Jahren war man ganz toll wenn man gerade mal eine E-Mail Adresse hat –heute lebt hinter dem Mond wenn man das nicht hat. Und damals hätte ich auch noch richtig geblutet,wenn ich meine Schnitte anrufen wollte. Videotelefonie ist wirklich ein echter Beziehungsmehrwert beim Auslandsaufenthalt. Die Bild- und Tonqualität wird sicher zunehmen und zukünftig hat auch jeder (oder zumindest jeder der will) sowas wie Skype aufm Handy,aber was kommt als nächstes? Wer auf die Frage eine (evtl. auch sehr schräge) Antwort hat,kann mich hier in Brasilien gerne mal anrufen >> skype-nick sollte bekannt sein.

Der Sommer

Wer hat was von Winter gefaselt?!? Das wäre für Nick (siehe Fotos) zwar ganz gut gewesen (von wegen Polarelch und dicke Winterjacke und so),aber es kommt ja meistens anders und vor allem als man denkt:

Ab heute also wieder lustiges Städteraten –viel Spaß dabei:

FRA –B43 …:

…Im Flugzeug …:

…und angekommen: