Zapp, Zarap … Zarap, Zapp, Zapp

Nach Jahren in den Alpen war es endlich auch mal fällig ausserhalb dieser Boarden zu gehen. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nahe liegt? Schneeurlaub im Schwarzwald ist echt was Feines … leider ist das keine exklusive Idee was sich dann ganz klar an den Liftscchlangen niederschlägt. Unter dem Strich heisst das dann: wenn Schnee liegt, wenn kein Wochenende ist, wenn keine Ferien in BaWü sind und wenn man nur einen Tag fahren will dann kannst Du das machen. Ansonsten ist die Schweiz auch nicht mehr weit :o )

Dr. bekommt Lebenslänglich

Am 2.5. im Jahre 2008 des Herrn isser dran der Homo: Dann kommt der Dr. unter die Haube und wie sich das gehört, wird der Kollege vorher noch einmal auf die Piste gezerrt. Wir haben das mit der Piste etwas wörtlicher genommen:

Der Handraspler

Wie 2006 ging’s auch 2007 wieder zu Boarderweek in væl θɔːrɛŋs, doch waren wir mit Dr. B., Bine (summ), smillie (*freu* – Urlaub mit smille!!) und mir deutlich besser aufgestellt ;) Diesmal hatte ich mir ausserdem vorgenommen mein schönes neues Board auf den gallischen Schotterpisten nicht zu schrotten. Wir erinnern uns: letzte Saison hab ich gleich zwei “Schneebretter” so nachhaltig malträtiert, dass sie nur noch für eine Lampenschirmkonstruktion getaugt haben. Das war also heuer kein Problem, denn es lag viel mehr Schnee und das Wetter war auch erste Sahne.

Du kannst es Dir schon denken, wenn Du’s nicht sowieso schon gehört hast. Die Boards sind alle ganz geblieben, aber dafür hab ich etwas anderes kaputt gemacht … mit einem Board. Hätte mir jemand vor einem Monat gesagt, dass Schwalbenschwanzboards ein erhöhtes Verletzungsrisiko bergen, dann hätte ich sicher zugestimmt, da man damit ja schneller fahren kann. Dass die Teile allerdings auch im Stehen – oder vielmehr beim Ausrutschen nach dem Stehen saugefährlich sind, hätte ich nicht gedacht. Kurzum: Durch einen netten “Freakaccident” hab ich mir die linke Hand kaputt gemacht (Nein die Splatterbilder gibt’s hier extra nicht genausowenig wie das Video vom Unfall!). Auch wenn’s für mich damit dann drei Tage boarden weniger waren, habe ich trotzdem einen Riesenspaß gehabt: Urlaub im Schnee ist auch so prima :) und noch viel besser mit Schnitte!

Was war sonst noch? Eine besseres Appartment (Platz / Ausstattung / Leute). Eine kleine Erweiterung der Wanderfotoserie aus Zermatt (siehe unten). Und die Entdeckung eines besseren Glühweinstandes bei der Schneebar.

Schee war’s

Herr H. in Zermatt:

Dr. B. in Zermatt

und ich in væl θɔːrɛŋs:

… und natürlich noch der Link zum Fotoalbum:

Boarderweek 2007

Zermatt Bilder

have phun:

Zermatt Day Seven

Der letzte Tag im Schnee. Nachdem wir eine geschlagene Stunde gebraucht haben, um auf das kleine Matterhorn zu kommen, haben wir uns mal richtig das Gesicht ausgefrostet. Sack und Asche! Ich hab mir nur von der ersten Abfahrt fast die Ohren abgefroren. Das hat sich aber dann doch gelohnt: In Italien war’ auch ganz schön.

Und am Ende konnte man sich in Zermatt noch warme Gedanken machen …

… bei dem Panorama!

Zermatt Day Six

“Dem Fuzzel haben sie beim Bund so ein Implantant eingebaut, was seine Hemmschwelle – ähnlich bei den Jem’Haddar – einfach nach unten setzt.”
Zitat Horni & Kalle

So krass fahr ich doch eigentlich nicht, oder? Ok vielleicht ein bisschen schnell, aber immer noch im Limit. Oder auch nicht: Nach fünf (nur 5!) Tagen hat sich mein D1 verabschiedet. Nicht weil ich stumpf und frontal gegen eine Mauer gefahren bin oder im schönsten Powder ein paar Steinchen die Kante rausgerissen haben. Nope. Ich bin einfach nur auf traumhaften Pisten gefahren – ohne Steine, ohne viel Eis und ohne Hindernisse. Das hat dem Board gereicht und heute hat’s aufgegeben. Überbelastung eben.

Das nächste mal wieder nur Deutsche Wertarbeit.

Zermatt Day Five

powder

Zermatt Day Four

Heute war’s eine ganz übele Muchterei. Miese Sicht, Eisplatten, Steine und viel Wind. Das einzige was es rausgerissen hat war der beginnende Schneefall am Nachmittag … und die Blutflecken auf den eisigen Ziehwegen der Talabfahrt haben auch nicht einer gewissen Komik entbehrt. Alles in allem dennoch nicht der Rede wert, deshalb hier ein nettes Bild vom Dr. – viel Spaß:

P.S.: Kommentar zum Bild von Gestern

… Du willst nicht wissen wie der sich in Szene setzt, wenn keine Knipse anwesend ist …

Zermatt Day Three

Passend zum gestrigen Motto hat Dirk heute die Steilvorlage für ein passendes Foto gefunden. Zu den Schäden von gestern (linker Ellbogen, Kinn) gesellen sich jetzt noch des rechte Knie und die rechte Schulter. Ganz klar. Zu wenige Protektoren. An meiner Fahrweise wird’s kaum liegen, oder? Wenn überhaupt ist das Board zu schnell.

… vielleicht liegts auch am Alkohol …

Zermatt Day Two

Wie sich das für den ersten Abend gehört haben wir uns gestern sehr nachhaltig abgeräumt: Einige haben es heute um 10 Uhr auf die Piste geschafft – andere sind dagegen den ganz Tag Karussell gefahren. Die Bedingungen erinnern doch stark an væl θɔːrɛŋs: Windig, Sonne, wenig Schnee. Ich hab’s aber geschafft diesmal niemanden ausser mich zu crashen und den Rekord von Herrn Backhaus leicht zu brechen heheh (siehe oben).

Speeding saves lives.